Lüften gegen Corona

Die Qualität der Raumluft besser im Blick

Stickige Luft in Räumen muss besonders in Corona-Zeiten vermieden werden. Der Grund: viele Aerosole – extrem kleine Tröpfchen – bedeuten eine hohe Ansteckungsgefahr.

CO2-Messgeräte zeigen an, wann gelüftet werden muss und können so das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus senken

Gemeinhin gilt die CO2-Konzentration als Anhaltspunkt für gutes Lüften. Steigt der CO2-Gehalt in der Raumluft, sieht man es inzwischen als erwiesen an, dass die Virenbelastung ebenfalls steigt. Die Unfallkasse Sachsen empfiehlt deshalb, den CO2-Gehalt in Räumen zu überwachen und CO2-Messgeräte zu installieren. Diese Geräte schlagen Alarm, wenn die Werte zu hoch sind. Dann kann sofort gelüftet werden. Dies kann helfen, das Übertragungsrisiko von Coronaviren deutlich zu senken.

Unser Unterstützungsangebot: CO2-App, Leihgabe und Fördermittel für CO2-Messgeräte

In der kalten Jahreszeit halten sich die Menschen wieder vermehrt in Innenräumen bei geschlossenen Fenstern auf.

  • Deshalb haben wir nun die Anzahl unserer Verleihgeräte aufgestockt.
  • Außerdem fördern wir ab sofort die Beschaffung von CO2-Ampeln durch die bei uns versicherten Unternehmen.
  • Auch die CO2-App der DGUV und der Lüftungsrechner der Berufsgenossenschaft Nahrungs­mittel und Gastgewerbe sind geeignete Hilfsmittel, um durch rechtzeitiges Lüften das Risiko einer Übertragung von luftgetragenen Krankheitskeimen (z. B. Viren, Bakterien) zu verringern.

Die UK Sachsen forderte schon lange vor der Corona-Pandemie, dass der CO2-Konzentration in Innenräumen mehr Beachtung geschenkt wird. Sie sollte nicht über den Wert von 1.000 ppm (parts per million) steigen. Zum Vergleich: In der Frischluft im Freien ist die CO2-Konzentration deutlich niedriger und liegt bei etwa 400 ppm.

Informieren Sie sich über unsere Förderbedingungen

  • Wir übernehmen bis zu 50% Ihrer Beschaffungskosten, maximal jedoch 25 € je Gerät.
  • Bitte stimmen Sie die Beschaffung von mehr als 15 Geräten für ein Unternehmen vorher mit uns ab, andernfalls kann keine Auszahlung der Fördermittel erfolgen.
  • Wir fördern ein Gerät pro Betriebsstätte.
  • Es gibt keinen vorgeschriebenen Gerätetyp.
  • Die Antragsbearbeitung erfolgt in Reihenfolge des Einganges.
  • Bitte beachten Sie, dass die Fördermittel begrenzt sind und kein Rechtsanspruch besteht.
  • Über die Verfügbarkeit der Fördermittel können Sie sich auf dieser Stelle informieren.
  • Sie beschaffen das Gerät bzw. die Geräte.
  • Senden Sie den ausgefüllten Antrag mit Bankverbindung und Rechnungskopie an die UK Sachsen.
  • Wir prüfen Ihren Antrag und zahlen Ihnen die Fördermittel, bei Fragen oder im Falle einer Ablehnung nehmen wir Kontakt zu Ihnen auf.

Fördermittelantrag:

Fördermittelantrag (PDF)

Senden Sie den ausgefüllten Antrag zusammen mit der Kopie der Rechnung per E-Mail oder Post an:

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Unfallkasse Sachsen
Abteilug Prävention
Rosa-Luxemburg-Straße 17a
01662 Meißen

 

Ansprechpersonen:

Für die Leihgabe von CO2-Messgeräten

Frau Findeisen
Tel.: 03521 724-314
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Für die Beantragung von Fördermitteln

Frau Möhler, S.
Tel.: 03521 724-317
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