Gewaltprävention an Schule und Kita

Wo geredet wird, da fliegen keine Fäuste.

Unter diesem Motto bieten wir vier unterschiedliche Projekte zur Gewaltprävention an Schulen und Kindertageseinrichtungen an, die Konfliktbewältigungs- und Sozialkompetenz fördern sollen:

  • Kinder lösen Konflikte selbst (KLKS)
  • Kommunikations- und Konfliktlösetraining (KuK)
  • Berichte über Gewalt
  • Seminare zur Gewaltprävention

Gewaltberichte touren wieder

"Berichte über Gewalt" ist ein Anti-Gewaltprojekt der Unfallkasse Sachsen, in dem fünf Personen über ihre Erfahrungen mit Gewalt erzählen - freiwillig oder als Bewährungsmaßnahme dazu verpflichtet. Es bietet 70 Minuten provokante, emotionale und authentische Konfrontation mit dem Thema Gewalt.

Die Unfallkasse Sachsen schickt auch 2020 wieder ihr Anti-Gewaltprojekt durch die Schulen des Freistaates. Ab sofort können sich Oberschulen, Gymnasien oder Berufsschulen bewerben. Die Kosten für Veranstaltung und Begleitmaterialien trägt die Unfallkasse Sachsen.

Schulen sollten über einen bespielbaren Raum für etwa 100 Schüler verfügen; eine erhöhte Spielebene wäre günstig. Der Antragsteller sollte die Auslastung für zwei Veranstaltungen pro Tag gewährleisten, wobei Kooperationen mit benachbarten Schulen möglich sind.

Von den Schulen erwarten wir engagierte Unterstützung bei der Organisation sowie Aufgeschlossenheit und Bereitschaft zur zeitnahen Nachbereitung des Themas. Schulen, die dieses Angebot in Projekttage oder Ähnliches integrieren, werden bevorzugt.

Termine:      

07. September 2020, Montag

08. September 2020, Dienstag

09. September 2020, Mittwoch

10. August 2020, Donnerstag

11. September 2020, Freitag

Die Bewerbungen müssen eine Selbstverpflichtung zur Nachbereitung enthalten und durch die Schulleitug autorisiert sein. Anmeldeschluss ist der 30. April 2020.

Wir fördern die Ausbildung von Konfliktbewältigungskompetenz

Seit  fast zwanzig Jahren unterstützt die Unfallkasse Sachsen verschiedene Projekte gegen Gewalt. Kindergärten, Schulen (alle Schularten) und Horte werden bei der Umsetzung finanziell unterstützt. Unsere Förderrichtlinie bildet  dafür die Grundlage.  

Förderrichtlinie Gewaltprävention 2020

Unsere Förderrichtlinie zur Gewaltprävention wurde überarbeitet und ist ab 01.Januar 2020 in der neuen Fassung gültig.  
Projektanträge für 2020 können bis 15. Dezember 2019 eingereicht werden.

Bereits begonnene (genehmigte) Projekte laufen nach bisherigem Prozedere zu Ende.
 

Konflikte konstruktiv und gewaltfrei lösen – das gelingt durch Mediation und diesen Ansatz kann man nicht früh genug erlernen! Das Bensberger Mediationsmodell ist ein erfolgreich erprobtes Konzept, nachdem Mediatoren mit 5- bis 10jährigen Kindern arbeiten. Dazu gibt es speziell für den Primarbereich geeignete Bausteine.

Das müssen Sie für die Projektarbeit leisten: Rahmenbedingungen

  • Das Projekt dauert 3 Jahre und ist in Zusammenarbeit Grundschule - Hort bzw. ind der Kita zu realisieren.
  • Die Unfallkasse Sachsen übernimmt für Kita maximal 2360 €  und für Schulen (in Zusammenarbeit mit dem Hort) maximal 2960 €.
  • Die restlichen Projektkosten müssen von der Einrichtung bzw. mittels weiterer Fremdfinanzierung getragen werden.
  • Alle weiteren Informationen lesen Sie bitte in unserer Förderrichtlinie und in den Projektanlagen.

Interesse geweckt? So setzen Sie das Projekt bei sich um:

  • Gewinnen Sie Ihre Kollegen für das Projekt
  • Kontaktieren Sie einen Trainer aus unserem Trainerpool, klären Sie die Rahmenbedingungen und den Ablauf des Projekts  
  • Füllen Sie unseren Förderantrag online aus
  • Setzen Sie das Projekt in Ihrer Einrichtung in Zusammenarbeit mit ihrem KLKS-Trainer um

Allgemein-  und berufsbildende Schulen können die Förderung eines Kurz-Projektes zur Ausbildung und Stärkung  von Sozialkompetenz beantragen.

Damit werden Schulen unterstützt, bei denen soziale Konflikte bereits zu eskalieren drohen. Das konkrete Thema und die inhaltliche Zielsetzung des Projektes ist vorher durch die Schule mit dem Auftragnehmer, d.h. mit dem Ausbilder, eigenständig abzusprechen.

Anbieter für derartige Projekte an der Schule sind Ausbilder, die sich als kompetent für das Projektziel ausweisen (diesbezüglich bitte Kontaktaufnahme mit der Unfallkasse Sachsen, Frau Lehmann, Tel. 03521/724-304)

Die Projekte sind als eine „Einmal-Maßnahme“ nur für einige Projekttage ausgelegt und werden in der Regel im Klassenverbund durchgeführt. Die Antragstellung für die Honorarkosten erfolgt über die Unfallkasse Sachsen. Sie fördert das Projekt in der Regel mit einem Kostenanteil von bis zu 600. Euro. Der Restbetrag muss vom Schulträger  und / oder der Schule aufgebracht werden.