Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Aktuelles

topeins Ausgabe 01/2021

Die neue Ausgabe des topeins - Das Magazin für Führungskräfte - ist online.

Bis auf Weiteres keine Präsenzseminare

Aufgrund der kritischen Corona-Lage in Sachsen finden bis auf Weiteres keine Präsenzseminare statt.

Maske ohne Makel?

IFA hilft beim Check geeigneter Atemschutzmasken


Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19-Erkrankungen

Empfehlungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Empfehlungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen inkl.Muster-Gefährdungsbeurteilung und Musterbetriebsanweisung für den Schutz gegen die Ausbreitung von Krankheitserregern und die Aufrechterhaltung des Interimsbetriebs der Hochschulen, gültig für Coronavirus SARS-CoV-2 (DGUV)


Empfehlungen zur Erstellung eines Hygienekonzeptes für Präsenzprüfungen an Hochschulen

Die nachfolgenden Empfehlungen ergänzen die einschlägigen Anforderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel sowie der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung in Hinblick auf Prüfungsleistungen an den Sächsischen Hochschulen für die eine Präsenz nach § 5 Absatz 1 Satz 2 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 26.01.2021 zwingend erforderlich ist.

 

  • Einrichten und Einhalten von z.B. Einbahnstraßensystemen und weiteren gebäudespezifischen Maßnahmen zur Besucherstromlenkung und Kohortentrennung
  • Sicherstellung und Kennzeichnung ausreichender Schutzabstände insbesondere in Wartebereichen entsprechend Nummer 4.2.6 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel
  • Für die Belegung des Prüfungsraums sollen bei freier Bestuhlung 10 qm pro Person angesetzt werden (§ 2 Absatz 5 Corona-ArbSchV). Bei fester Bestuhlung in Hörsälen sollen Sitzplätze gekennzeichnet sein, so dass der Mindestabstand von 1,5 m nicht unterschritten wird.
  • Zur Verfügung stellen von ausreichend Händewaschmöglichkeiten bzw. rückfettenden Händedesinfektionsmitteln Weitere Informationen hierzu über die BZgA: https://www.infektionsschutz.de
  • Eine raumspezifische Anweisung zum infektionsschutzgerechtem Lüften für den Prüfungsraum ist vorzugsweise zentral durch die Fakultät oder Hochschulleitung festgelegt und wird z.B. durch die Prüfungsaufsicht umgesetzt.
    https://www.uksachsen.de/coronavirus  >> Branchenübergreifende Empfehlungen
  • Das Tragen einer FFP2-Maske für Studierende die eine Prüfungsleistung ablegen, ist aus unserer Sicht nicht zwingend erforderlich. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang, den Studierenden bei bzw. vor dem Betreten der Gebäude eine medizinische Gesichtsmaske entsprechend der europäischen Norm EN 14683:2019-10, ("OP-Maske") zur Verfügung zu stellen. Diese soll bis zum Verlassen des Gebäudes nach Abschluss der Prüfung getragen werden. Hiermit kann die Hochschule sicherstellen, dass alle Anwesenden einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz tragen.
    Weitere Informationen: https://www.bfarm.de/schutzmasken
  • Personen, die OP-Masken ausgeben, soll wegen der höheren Infektionsgefahr bei dieser Tätigkeit eine FFP2-Maske zur Verfügung gestellt werden. In Anlehnung an die gängige Praxis in den Schulen kann den Lehrenden, die die Prüfungsaufsicht haben, das Verwenden einer FFP2 Maske (anstelle der OP-Maske) angeboten werden.
  • FFP2-Masken richtig benutzen: Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gibt in einer Pressemitteilung vom 19.01.2021 wichtige Hinweise zur richtigen Benutzung und Wiederverwendung von Atemschutzmasken:
    https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2021/quartal_1/details_1_418252.jsp
  • Empfehlungen zu Tragezeiten für FFP-Atemschutzmasken:
    Grundsätzlich gilt: So viel Schutz wie nötig, so wenig Belastung wie möglich!
    Bei leichten körperlichen Tätigkeiten wie z.B. Büroarbeit darf im Rahmen der tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung die Tragezeit auf das 1,5-fache der unten angegebenen Dauern erhöht werden, wenn unter Einbeziehung eines Arbeitsmediziners eine körperliche Überbeanspruchung des Maskenträgers ausgeschlossen werden kann. Mit Verweis auf DGUV Regel 112-190 (Anhang 2, Tabelle 32) werden folgende maximale Trage- und Erholungszeiten vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie von den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (DGUV) empfohlen:
    • FFP-Atemschutzmasken mit Atemventil: Tragezeit von maximal 120 Minuten
    • FFP-Atemschutzmasken ohne Atemventil: Tragezeit von maximal 75 Minuten
    • Erholungszeit von 30 Minuten vor der erneuten Verwendung.
  • Atemschutzmasken mit nicht-europäischen Standards
    Für Atemschutzmasken gilt grundsätzlich der europäische Normungsstandard EN 149. Derzeit sind darüber hinaus die Maskentypen KN95, N95, P2 oder DS2 verkehrs- und einsatzfähig, wenn diese den in der Anlage zu § 3 Absatz 1 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung aufgeführten technischen Standards entsprechen.
  • Die abschließend durch die Hochschule festgelegten Maßnahmen für die Präsenzprüfungen sind den Studierenden und Lehrenden vorab auf den etablierten Kanälen zu kommunizieren.
  • Eine ergänzende schriftliche zur-Kenntnisnahme durch die Studierenden im Rahmen der Prüfungseinweisung ist als Unterweisungsnachweis ausreichend und kann gemäß § 5 Absatz 6 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Anforderungen zur erforderlichen Kontaktnachverfolgung verwendet werden.
  • Auf bewährte Verfahren und Formulare aus dem Start in das Wintersemester 2020/21 sollte zurückgegriffen werden.

 

Die Handlungshilfe können Sie hier als PDF Datei herunterladen:


Präventionsleistungen

Unsere Aufgabe: Prävention mit allen geeigneten Mitteln.

Wir sorgen für die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und für eine wirksame Erste Hilfe. Nachhaltig und praxisnah gelingt Prävention durch die Beratungs- und Überwachungstätigkeit unserer Aufsichtspersonen und ein umfangreiches Seminar-, Projekt- und Informationsangebot.

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Hochschulen und Forschungseinrichtungen weisen komplexe Strukturen auf. Entsprechend vielfältig sind die möglichen Gefährdungen und Belastungen der Beschäftigten und Studierenden. Das Gefährdungspotential ist oftmals nicht ausreichend bekannt. Schwerpunkte unserer Beratung sind daher die Themen Verantwortung und Organisation des Arbeitsschutzes sowie Gefährdungen durch spezielle physikalische Einwirkungen, durch Gefahrstoffe, Biostoffe und/oder elektrischen Strom. Weiterhin beraten wir auch zu möglichen Gefährdungen durch psychische Belastungen und zur Etablierung einer Kultur der Prävention.

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