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Aktuelle Pressemeldungen

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Vielfalt voraus! UK Sachsen mit Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet

Die UK Sachsen ist am 25. Juni 2019 in Berlin für ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet worden. Das Zertifikat nahm Geschäftsführer Dr. Martin Winter von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH entgegen. Insgesamt erhielten 325 Arbeitgeber – 171 Unternehmen, 131 Institutionen und 23 Hochschulen – die Auszeichnung.

Voraussetzung für das drei Jahre gültige Zertifikat ist die erfolgreiche Durchführung des audit berufundfamilie, das von der berufundfamilie Service GmbH angeboten wird. Das Managementinstrument sorgt dafür, dass eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik nachhaltig gesteuert und umgesetzt werden.

Das audit in der UK Sachsen

Die UK Sachsen gehört zu 55 Arbeitgebern, die das Verfahren zum audit berufundfamilie zum ersten Mal erfolgreich durchlaufen haben.

152 Beschäftigte können bei der UK Sachsen von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot umfasst zum Beispiel die Erweiterung des Arbeitszeit- und Gleitzeitrahmens, die Einführung des Jobtickets und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Bis zur weiteren Re-Auditierung in drei Jahren plant die UK Sachsen die Einführung weiterer Maßnahmen, wie beispielsweise regelmäßige Mitarbeitende-Gespräche.

Das audit berufundfamilie und das audit familienbewusste hochschule

Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 991 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 482 Unternehmen, 403 Institu-tionen und 106 Hochschulen. Davon können rund 2 Millionen Beschäftigte und etwa 1,4 Millionen Studierende profitieren.

Gewappnet für den Ernstfall - Vertrag mit dem Kultusministerium zur Krisenbewältigung von Großschadensereignissen unterzeichnet


Kultusminister Christian Piwarz und der Vorstandsvorsitzende der Unfallkasse Sachsen, Bürgermeister Ralf Rother, haben eine Vereinbarung zur Bewältigung von Krisenfällen an Schulen unterschrieben. „Wir müssen für den Ernstfall gewappnet sein, damit Schule schnelle und professionelle Hilfe bekommt“, sind sich Kultusminister Piwarz und Vorstandsvorsitzender Ralf Rother einig. Ziel des Vertrages ist es, dass bei unvorhersehbaren Ereignissen wie Naturkatastrophen, größeren Unfällen und Bedrohungssituationen die Schulen bei der Bewältigung von Großschadensereignissen unterstützt werden. Sachsen ist das erste Bundesland, das einen solchen Vertrag unterzeichnet. „Neben der Bildungs- und Erziehungsarbeit sind unsere Schulen darauf vorbereitet, Notfälle und kleinere Krisenfälle sicher zu bewältigen. Dafür haben wir in den letzten zehn Jahren kontinuierlich ein Präventions- und Krisenbewältigungssystem aufgebaut. Aber für Großschadensereignisse, wo mehrere Schüler und Lehrer betroffen sind, ist zusätzlich professionelle Hilfe von außen notwendig“, erklärte der Minister.

„Für die Unfallkasse ist besonders wichtig, dass wir aus deutschlandweiten Vorfällen gelernt haben und reagieren, bevor etwas passiert“, betont Rother und unterstreicht nochmals, dass Sachsen hier eine Vorreiterrolle einnimmt.

Tritt der Ernstfall ein, werden die Unfallkasse Sachsen und das Landesamt für Schule und Bildung ein renommiertes Expertenteam für Trauma und Konfliktmanagement mit der Krisenintervention beauftragen. Dieses sichert in der Akutsituation ein professionelles Krisenma-nagement einschließlich psychologischer Erstbetreuung vor Ort. Es unterstützt zielgerichtet den Aufbau eines schulischen Krisenteams für ein eigenständig weiterzuführendes Notfallmanagement. Die Arbeit endet erst dann, wenn das schulische Krisenteam in Kooperation mit regionalen Hilfsstrukturen selber in der Lage ist, den weiteren besonderen Erfordernissen des Schulalltages zu

Magazin für pflegende Angehörige von der Unfallkasse Sachsen

Birgit Schäler ist Mitte 50 und Ärztin in einem Gesundheitsamt. Seit sieben Jahren pflegt sie überdies ihren blinden und dementen Vater. Wie sie das schafft? Am Anfang mit viel Improvisation, Unmengen von Fragen, Hartnäckigkeit gegenüber den Ämtern – und mit einigen Fehlern. Inzwischen „läuft“ es gut dank einer sehr individuellen Kombination von Pflege zu Hause, der zeitweisen Betreuung ihres Vaters in einer Wohngruppe – und einer guten Kenntnis der gesetzlichen Regelungen.
Birgit Schäler hat aber auch gelernt, an sich selbst zu denken: „Es ist unheimlich wichtig, auch mal loszulassen, mal Urlaub zu machen, um dem Angehörigen diese Versorgung bieten zu können. Wenn man selbst vor die Hunde geht, kann man keinen mehr pflegen. Das geht gar nicht“, sagt sie.

Unfall- und Gesundheitsschutz für pflegende Angehörige

Die ganze Pflege-Geschichte von Birgit Schäler steht im neuen Pflege-Magazin „Zu Hause pflegen – gesund bleiben“ der Unfallkasse Sachsen. Mit dem Magazin will die Unfallkasse pflegende Angehörige dabei unterstützen, bei der Pflege selbst gesund zu bleiben. Immerhin werden mehr als zwei Drittel der rund 2,3 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause versorgt, größtenteils durch die Angehörigen mit mal mehr, mal weniger Unterstützung durch ambulante Pflegedienste.. „Viele Angehörige pflegen an der Grenze ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit oder auch schon darüber hinaus“, sagt Dr. Martin Winter, Geschäftsführer der Unfallkasse. „Ihnen wollen wir helfen.“ 

Auf 16 Seiten bietet das Pflege-Magazin daher Mut machende Reportagen wie die über Birgit Schäler, darüber hinaus aber auch Erholungstipps für Körper und Seele. Gesetzliche Grundlagen für die Pflege zu Hause sind ebenfalls dabei.
In der Rubrik „Oft gefragt“ gibt die Mitarbeiterin eines Pflegestützpunktes Antworten auf Fragen, die ihr oft gestellt werden; in der aktuellen Ausgabe zum Thema „Muss eine Vorsorgevollmacht notariell beglaubigt sein?“

Das neue Pflege-Magazin und andere Informationen für pflegende Angehörige bietet die Unfallkasse in ihrer Mediathek

www.uksachsen.de  Stichwort: Pflege-Magazin.

Beim Rad fahren tabu: Telefonieren, Fotografieren, Nachrichten schreiben

Die Unfallkasse Sachsen rechnet damit, dass bald wieder die Zahl der Fahrradunfälle steigen wird, die auf eine Nutzung des Smartphones zurückgehen. „Im Frühling und Sommer sind mehr Schülerinnen und Schüler sowie Studierende mit dem Rad unterwegs. Für viele von ihnen gehört das Smartphone zur Grundausstattung – leider zu oft auch beim Rad fahren“, sagt Dr. Martin Winter, Geschäftsführer der Unfallkasse.

Wer sein Handy auf dem Rad benutzt, schränkt seine Aufmerksamkeit stark ein und erhöht so sein Unfallrisiko. Dabei ist die Handy-Nutzung auf dem Rad nicht nur gefährlich, sondern kann mit einem Bußgeld von 25 Euro auch noch teuer werden. 

Untersagt ist jegliches Hantieren mit dem Mobiltelefon während des Fahrens, also nicht nur das Telefonieren, sondern zum Beispiel auch das Fotografieren oder das Schreiben von Nachrichten. Nur wenn beide Hände frei sind, ist eine Benutzung erlaubt und auch sicher. Mit einer Handyhalterung am Lenker oder einem Headset darf das Gerät zur Navigation, zum Telefonieren oder zum Musikhören genutzt werden – allerdings in einer Lautstärke, die es erlaubt, auch andere Verkehrsgeräusche noch gut zu hören.

Wird das Handy bedient, muss dafür angehalten werden.

Ansprechperson:

Herr Karsten Janz
Tel.: 03521 724-266
janz@uksachsen.de